Fahr Rad aber sicher
Fahrradhelme retten Leben!
Achten Sie beim Kauf eines Fahrradhelms darauf, dass er das
Prüfsiegel DIN EN 1078 trägt.
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Fast 95 Prozent aller Viertklässler nehmen jedes Jahr an der Radfahrausbldung
in der Grundschule teil und erhalten stolz ihr Teilnahme-Zertifikat - einen Fahrradpass,
einen Wimpel oder eine andere Anerkennung.
Die Prüfungen, aber auch das intensive Üben vorab, werden häufig in einer Jugendverkehrsschule durchgeführt, von denen es über das gesamte Bundesgebiet verteilt rund 800 Stück gibt. Ermöglicht wird diese Erfolgsgeschichte durch die enge Zusammenarbeit von Polizeibeamten, den Verkehrswachten vor Ort, Schulen und Kommunen.
Es gibt Straßenkreuzungen mit Ampelanlagen, Verkehrszeichen oder – wie in der Jugendverkehrsschule Mannheim – eine Kinderstraßenbahn. In den Jugendverkehrsschulen üben Kinder korrekt die Spur zu halten, richtig abzubiegen und die Verkehrsschilder zu erkennen, aber auch vorausschauend und rücksichtsvoll zu fahren.
Deshalb stehen neben dem Kennenlernen von Verkehrsregeln auch die Einschätzung von Verkehrssituationen und Gefahren im Straßenverkehr auf dem Programm. Mit zahlreichen Übungen werden die Kinder auf eine eigenverantwortliche Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet.
Doch nicht nur Kinder sind in den Jugendverkehrsschulen willkommen, um als Fußgänger oder Radfahrer verkehrssicheres Verhalten im Straßenverkehr auszuprobieren. Inzwischen bieten viele Jugendverkehrsschulen auch Kurse für Erwachsene an. So gibt es Fahrradtrainingskurse für Senioren, die ihr Wissen und vor allem ihre Fahrkünste auf dem Rad auffrischen und im geschützten Bereich trainieren wollen.
Sie erlangen dadurch mehr Selbstsicherheit und auch die erforderliche fahrtechnische Kompetenz, um wieder sicher auf den Straßen zu radeln.
Vervollständigt werden die Kurse mit theoretischen Einheiten, in denen über neue Vorschriften und gesetzliche Bestimmungen informiert und auf die besonderen Gefahren als Radfahrer im Straßenverkehr hingewiesen wird. Auch die Sicherheitsausstattung eines Fahrrades ist Bestandteil der Kurse.
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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind 2017 bis September bei Unfällen 55 Pedelec-Fahrer ums Leben gekommen. Aufs ganze Jahr betrachtet dürfte die Zahl der Toten voraussichtlich etwa doppelt so hoch sein wie 2014. Im ersten Jahr der Erfassung von Pedelec-Unfällen durch das Statistische Bundesamt zählte man 39 Todesopfer. Insbesondere Senioren sind demnach überdurchschnittlich oft an Pedelec-Unfällen beteiligt, so Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV).

Gerade ältere Verkehrsteilnehmer greifen immer häufiger zu Rädern mit zusätzlichem Elektromotor. Ist man aber längere Zeit nicht mehr Rad gefahren, sind Antriebs- und Bremsverhalten der Pedelecs sehr gewöhnungsbedürftig. Und der deutliche Schub, mit dem die Elektromotoren den Fahrer unterstützen, kann auch zu Selbstüberschätzung in kritischen Verkehrssituationen führen. Grundsätzlich sei der Anstieg der Unfallzahlen aber durch die steigende Zahl dieser eBikes zu erklären, sagte ADFC-Sprecherin Stephanie Krone.

Und ein genauer Blick auf die Unfallstatistik zeigt zudem, das Elektroräder noch eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu Fahrrädern ohne unterstützenden Antrieb spielen. In der gemeinsamen Statistik der Rad- und Pedelecfahrer entfallen auf einen getöteten eBike-Fahrer immer noch fast sechs tödlich verunglückte Fahrer herkömmlicher Räder.

Hauptursachen: Hohe Geschwindigkeiten und illegales Tuning

Neben dem ungewohnten Schub, dem nicht immer optimalen Bremsverhalten der eBikes, hat der Unfallforscher Siegfried Brockmann, eine stetig steigende Zahl an getunten Pedelcs ausgemacht.
Die Räder können dann schneller fahren als die erlaubten 25 Stundenkilometer. Dazu manipulieren Pedelec-Besitzer die Software der Räder, damit der Motor auch nach Erreichen der 25-km/h-Grenze weiterläuft. Das illegale Tuning mag zwar den Geschwindigkeitsrausch erhöhen, es erhöht aber auch das Unfallrisiko.
Bei Pedelec im letzten Jahr fast doppelt soviele Todesfälle.
Senioren auf Pedelecs haben oft Probleme mit Vorschub oder Reifenschlupf. Dies führt dann häufig zum Unfall.
Die Grundschule Veitshöchheim aus dem Landkreis Würzburg in Unterfranken erhält den Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“. Innovativer Preis für nachhaltige Aktionen!

Die Landesverkehrswacht Bayern und die TÜV SÜD Stiftung loben den Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“ aus. Teilnehmen können Klassen oder Kurse aller Grund- und Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen, FOS/BOS, Gymnasien und Berufsschulen in Bayern.
Unterstützung der Lehrkraft, der Schule oder der Klasse zur Weiterentwicklung des Konzeptes;
Finanzierung einer Evaluation, um die erfolgskritischen Faktoren zu hinterfragen oder
Unterstützung bei der Aufbereitung und Auswertung des Konzeptes an anderen Schulen und Schularten.
Verleihung Förderpreis "Innovative Verkehrserziehung in der Schule" 2017
Kreisverkehrswacht Freyung - Grafenau e.V.